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Autor Thema: Genres  (Gelesen 1986 mal)
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Johnathan Locke
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Genres
« am: 27. April 2011, 10:41:08 »

Seit diesem Semester belege ich in meinem Studium einen Kurs der sich "rise of british cinema" nennt. Und da ist jetzt die Frage aufgekommen, was genau eigentlich ein Film-Genre ist und wozu man die braucht. Und ich dachte mir, wo, wenn nicht hier, sollte ich diese Frage mal anbringen!?  Wink

Ich bin gespannt auf eure Ideen und ob sie sich mit denen des "Profs" decken...
Das ganze hat uns schon eine ganze Doppelstunde beschäftigt und eine richtige, komplette Antwort ist nicht zustande gekommen...

Also was meint ihr?
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"Die machen gute Nudeln."
Neo - The Matrix
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Genres
« am: 27. April 2011, 10:41:08 »

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Lowpass
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Re: Genres
« Antworten #1 am: 27. April 2011, 11:04:24 »

Dazu gibt es sicher viel zu sagen und zu diskutieren... Ich mach mal einen Anfang.

In allen Bereichen, in denen eine Einteilung in Genres möglich ist wird dies gemacht und es wird heftig darüber diskutiert und es ist umstritten. Schlussendlich ist es eine Schubladisierung, wenn dieses Wort auch negativ behaftet ist. Künstler lassen sich aber für gewöhnlich nicht gerne schubladisieren, denn es ist immer ein Vergleich mit anderen Künstlern und die meisten Künstler würden lieber eigenständig betrachtet als mit anderen verglichen werden.

Aus Sicht des Konsumenten empfinde ich eine grobe Klassifizierung als absolut wünschenswert. In Bezug auf Filmen möchte ich mich auf der Suche nach einem Horrorfilm nicht gleichzeitig auch durch Komödien, Liebesfilme, Dramen usw. durchkämpfen müssen. Zudem gibt die Einteilung in ein Genre eine grundsätzliche Vorstellung davon, was einen erwartet.
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Trugbild
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Re: Genres
« Antworten #2 am: 27. April 2011, 11:57:21 »

Ich hab' mir grad überlegt, dass es interessant wäre, eine Art "Landkarte der Filmgenres" zu erstellen - vielleicht ähnlich einem Mengendiagramm, auch mit Überschneidungen und Untermengen...

Bei Google gefunden habe ich folgende visuelle Darstellungen:



:-)

Ich fänd's für den Anfang eigentlich am besten, mal alle Genres zusammenzutragen, die einem so einfallen.
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That rug really tied the room together.
Johnathan Locke
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Re: Genres
« Antworten #3 am: 27. April 2011, 12:33:07 »

hehe, das letzte Bild finde ich ja super.
Das Problem ist ja, dass sich so viele Genres ganz einfach überschneiden und deshalb eine genaue Festlegung so schwer fällt...
Zum Beispiel könnte eins der Gesichter auf dem Bild sowohl einen Westernhut tragen als auch ein Horrorgesicht machen oder zugespitzt: das Erotikgesicht mit dem Astronautenhelm... Cheesy
Darum stellt sich die Frage, wozu das überhaupt gut sein soll.

Aber ich verstehe natürlich auch Lowpass, wenn er sagt, dass er als Konsument es als hilfreich betrachtet. Stimmt ja auch. Irgendwie ist es ja auch ganz natürlich, alles in eine Schublade drücken zu wollen, auch wenn's manchmal schwer fällt....
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"Die machen gute Nudeln."
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Trugbild
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Re: Genres
« Antworten #4 am: 27. April 2011, 13:49:41 »

Natürlich kommt es zu Überschneidungen - eben Schnittmengen, was sich in einem Mengendiagramm gut darstellen lässt. Schlussendlich gibt es ja auch Genres, die sich gegenseitig ausschließen - zum Beispiel Kinderfilme und Erotik oder Kinderfilme und Horror. Auch Historienfilm und Science Fiction scheinen mir kaum kombinierbar. Natürlich gibt es Filme wie "Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit", aber das lässt sich ja dann nicht mehr als Historienfilm bezeichnen, oder?

Mit der Größe der Schnittmengen könnte man symbolisieren, wie oft diese Kombination vorkommt. Zum Beispiel gibt es wahrscheinlich mehr Liebeskomödien als Actiondramen...
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That rug really tied the room together.
B
Gast
Re: Genres
« Antworten #5 am: 28. April 2011, 09:14:39 »

es gibt so gut wie keinen film, der sich eindeutig einem genre zuordnen lässt. dennoch gibt es elemente eines films, die ein bestimmtes genre prägen. z.b. die weiwinkelaufnahmen im western, bestimmte figuren wie zauberer, magier oder zwerge, die man im fantasyfilm findet. wenn ein film die absicht hat affekte im publikum auszulösen (ekel, angst), handelt es sich meistens um einen horrorfilm. beim porno gilt es natürlich auch affekte auszulösen, das sind dann aber andere. da gäbs noch viele andere bespiele...

vor allem seit dem, was theoretiker die "postmoderne" nennen, spielen regisseure mit den genreregeln und mischen alles querbeet. es geht sozusagen um verweise auf andere filme, die z.b. eine art hommage darstellen. quentin tarantino ist wohl der bekannteste in diesem bereich.

das einteilen in genres ist natürlich besonders interessant für produzenten und den verleih, da sich konsumenten häufig am genre orientieren und damit auch schon eine zielgruppe feststeht. außerdem, wie bereits erwähnt, die konsumenten selber und auch kritiker greifen oft auf den genrebgriff zurück, um ihren leserInnen etwas greifbares zu liefern - es geht also wieder um die konsumenten.
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Trugbild
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Re: Genres
« Antworten #6 am: 28. April 2011, 22:27:25 »

Im Gegensatz zu B bin ich der Meinung, dass es sehr viele Filme gibt, die sich eindeutig einem Genre zuordnen lassen. Natürlich kommt es darauf an, wie feingranular man die Genres einteilt - aber wenn man sich an die Hauptkategorien hält, dann gibt es unzählige Filme, die ganz eindeutig einem Genre angehören.

"A Nightmare on Elm Street" oder "Hellraiser" sind ganz klar Horror. Nur weil es in den Filmen einzelne, kurze Liebesszenen gibt, werden sie deshalb nicht zum Liebes-Horrrorfilm und das Auftauchen eines Polizisten macht sie nicht zum Krimi.

"Das Schweigen der Lämmer" ist ganz klar ein Thriller - oder, wenn es detailierter wird, ein Psychothriller.

"Die Brücke von Arnheim" ist ein 100%iger Kriegsfilm.

"Transporter" ist durch und durch Actionfilm.

"Findet Nemo" ist 100% Animationsfilm.

etc.
Da fallen einem schlussendlich Dutzende ein.
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Johnathan Locke
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Re: Genres
« Antworten #7 am: 29. April 2011, 00:11:10 »

Laut Hitchcock, der den Thriller quasi "erfunden" hat, besteht ein Thriller immer aus "Suspense" (Verdacht), "Surprise" (Überraschung) und "Mystery" (muss man nicht übersetzen). Ich will nicht klugsch*en, ich weiß das ja auch nur, weil ich in eben jenem Kurs bin, den ich eingangs erwähnte.  Wink
Und wenn man diese drei Komponenten nimmt, könnte man auch A Nightmare on Elm Street als Thriller bezeichnen. Man muss es sich nur zurechtbiegen und das macht ein Genre wieder irgendwie sinnlos.
Und zum Thema Animationsfilm. Das ist meines Wissens nach gar kein Genre, sondern eher die "Mach-Art" eines Films. Das Genre hier wäre wohl Kinderfilm. Allerdings ist auch das bei den Animationsfilmen heutzutage nicht mehr anwendbar (siehe Oben, Wall-E und Toy Story 3). Klar sind das auch Kinderfilme aber eindeutig nicht nur, das muss ich hoffentlich jetzt hier nicht erklären. Wink Diese Einteilungen machen teilweise wirklich alles schwieriger. Natürlich nur, wenn es um Filmtheorie geht, wie hier.
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Re: Genres
« Antworten #8 am: 29. April 2011, 10:06:30 »

Witzig.
Als ich den Beitrag geschrieben hatte habe ich mir bei den jeweiligen Filmen überlegt, ob man sie noch in ein anderes Genre packen könnte und hab natürlich genau bei "A Nightmare on Elm Street" an der Kategorie Thriller rumstudiert. Zumal es Filme gibt, die allgemein zu Horror gezählt werden, aber einen ganz massiv starken Thriller-Einfluss haben, wie zum Beispiel der Originale Freitag der 13. oder auch Scream.

Allerdings funktioniert das im Fall von "A Nightmare on Elm Street" überhaupt nicht:
"Verdacht" gibt es nicht als relevantes Element. Zwar wird Rod Lane kurzzeitig von der Polizei festgenommen, aber sowohl Polizei als auch Robs Festnahme sind für Inhalt, Thema und Handlung des Films komplett irrelevant. Zudem löst sich das nach kürzester Zeit auf.
Für Zuschauer und Hauptfiguren ist von Anfang an klar, wer der Gegner ist.
Somit gibt es auch die "Überraschung" nicht wirklich als Element. Es gibt absolut keine überraschende Wendung. Das nicht alles voraussehbar ist, will ich doch hoffen - aber Voraussehbarkeit ist eher ein Markenzeichen schlechter Filme und ist nicht Genrebildend. Wobei die Handlung von "A Nightmare on Elm Street" wie bei den meisten Horrorfilmen in ihren Grundzügen natürlich feststeht: viele Leute sterben, am Ende gewinnt das Gute - was im Falle eines klassischen Monsters natürlich den Tod des Monsters bedeutet.

Auch "Mystery" gibt es nicht. Mystery bedeutet Rätsel und Geheimnis und nicht etwa Übernatürliches. Freddy Krueger umgeben keine für den Film relevanten Geheimnisse. Warum er lebt, ist völlig irrelevant und für die Handlung komplett ohne Bedeutung. Die Existenz des Monsters wird in solchen Filmen einfach als gegeben betrachtet. Rätsel gibt es keine zu lösen.

Nein, "A Nightmare on Elm Street" ist kein Thriller. Nur weil ein Film spannend ist, gehört er deswegen noch lange nicht zu irgendeinem Genre.

Mein Fazit: Natürlich kann man mit viel destruktiver Energie sämtliche Genres für unnötig erklären und bereits eine einzelne Kussszene in einem Film zum Anlass nehmen, ihn zum Liebesfilm zu erklären oder behaupten, durch einen einzigen Lacher würde er zur Komödie - aber das widerspricht ganz klar und eindeutig den gängigen Definitionen der Genres, die jeweils einen genre-bezogenen Inhalt und Thema voraussetzen - und zwar über den gesamten Film! - und nicht einzelne Szenen oder Kameraeinstellungen.
« Letzte Änderung: 29. April 2011, 10:10:14 von Trugbild » Gespeichert

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Re: Genres
« Antworten #9 am: 29. April 2011, 15:23:34 »

natürlich gibt es auch filme (wenn auch, und das ist meine meinung, nur wenige), die man auf ein genre reduzieren kann. ich denk da jetzt z.b. an genrefilme.
es ist aber auch so, dass jeder film, der typisch für ein genre ist/sein soll, dieses auch weitergeprägt und damit verändert hat und das auch weiterhin der fall sein wird. falls man also einen definitionsversuch wagt, kann der nicht endgültig sein.

wie seht ihr denn das?
gibt es denn hauptgenres? können wir uns da auf was einigen?
wie ist das mit subgenres? gibt es die zum teil nicht vor allem deshalb, weil die "hauptgenres" zur einordnung nicht genügen und es so viele hybridformen gibt?
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Trugbild
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Re: Genres
« Antworten #10 am: 29. April 2011, 16:15:13 »

Subgenres dienen zum Teil der genaueren Kategorisierung (z.B. die Einteilung von Kriegsfilmen nach behandeltem Krieg - da ist die Einteilung jeweils eindeutig) oder eben um Überschneidungen zum Ausdruck zu bringen (wie z.B. die Verbindung von Komik und Liebesfilm zur Liebeskomödie, was dann sowohl Untergenre von Komödie, als auch von Liebesfilm ist).

Ich persönlich halte eine Kategorisierung dann für sinnvoll, wenn sich daraus möglichst umfangreiche Gruppen ergeben, bei denen sich die Filme möglichst eindeutig zuordnen lassen. Das heisst auch, dass man bei einer Überschneidung möglichst oft ein überwiegendes Genre identifzieren und den Film diesem zuteilen kann.
Also in etwa:

  • Action (z.B. Transporter)
  • Drama (z.B. Nach der Hochzeit)
  • Erotik (z.B. Emanuelle)
  • Fantasy (z.B. Herr der Ringe)
  • Historienfilm (z.B. Gladiator)
  • Horror (z.B. A Nightmare on Elm Street)
  • Katastrophenfilm (z.B. Das Erdbeben)
  • Komödie (z.B. Otto der Film)
  • Kriegsfilm (z.B. Die Brücke von Arnheim)
  • Krimi/Thriller (z.B. Knight Moves)
  • Liebesfilm (z.B. Wie ein einziger Tag)
  • Martial Arts (z.B. The One)
  • Science Fiction (z.B. Star Trek)
  • Western (z.B. Zwei glorreiche Halunken)

Das wär so mal ein erster Wurf... sicher nicht komplett, aber in etwa meine Vorstellung von wesentlichen Genres...
« Letzte Änderung: 30. April 2011, 12:24:24 von Trugbild » Gespeichert

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Re: Genres
« Antworten #11 am: 30. April 2011, 12:04:56 »

Nun, zu "Porno" würde ich sagen, daß es sich hierbei lediglich um eine drastische Variante des Genres "Erotik" handelt, abgesehen davon, daß eben diese drastische Variante nicht öffentlich aufgeführt bzw. Minderjährigen nicht zugänglich gemacht werden darf ist es von der Genreeinteilung im Grunde das Gleiche.
Und zu "Animationsfim/Trickfim": Ich stimme Johnathan Locke vollkommen zu, das ist kein Genre. Es gibt Animations-Fantasy, Animations-Action, Animations-Erotik und was weiß ich noch alles. Man kann wohl kaum "Ratatouille" mit "Beowulfe" vergleichen. Oder "Renaissance" mit "Susi und Strolch".
Ansonsten kann man aber Trugbild's Auflistung im Großen und Ganzen so unterschreiben, finde ich. Mehr würde mir dazu auch (erstmal) nicht einfallen.
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Re: Genres
« Antworten #12 am: 30. April 2011, 12:25:05 »

Hast mich überzeugt...
ich habe Porno und Animation entfernt... bin aber mit der Auflistung dennoch noch nicht ganz zufrieden..
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Re: Genres
« Antworten #13 am: 30. April 2011, 12:40:53 »

Wir können ja noch weiter grübeln.
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Re: Genres
« Antworten #14 am: 01. Mai 2011, 10:46:19 »

hab mir interessehalber mal angesehen, was das AFI1 für "klassische" genres auflistet.

Zeichentrickfilme (Animation)
AFI defines “animated” as a genre in which the film’s images are primarily created by computer or hand and the characters are voiced by actors.
Fantasyfilme (Fantsy)
AFI defines “fantasy” as a genre where live-action characters inhabit imagined settings and/or experience situations that transcend the rules of the natural world.
Gangsterfilme (Gangster)
AFI defines the “gangster film” as a genre that centers on organized crime or maverick criminals in a twentieth century setting.
Science-Fiction-Filme (Sci-Fi)
AFI defines “science fiction” as a genre that marries a scientific or technological premise with imaginative speculation.
Westernfilme (Western)
AFI defines “western” as a genre of films set in the American West that embodies the spirit, the struggle and the demise of the new frontier.
Sportfilme (Sports)
AFI defines “sports” as a genre of films with protagonists who play athletics or other games of competition.
Kriminalfilme (Mystery)
AFI defines “mystery” as a genre that revolves around the solution of a crime.
Romantische Komödien (Romantik Comedy)
AFI defines “romantic comedy” as a genre in which the development of a romance leads to comic situations.
Gerichtsdramen (Courtroom Drama)
AFI defines “courtroom drama” as a genre of film in which a system of justice plays a critical role in the film’s narrative.
Leinwandepen (Epic)
AFI defines “epic” as a genre of large-scale films set in a cinematic interpretation of the past.



und ich muss sagen, die auflistung von trugbild ist um einiges zeitgemäßer.
was animationsfilme angeht, stimme ich euch 100% zu. man würde ja auch nicht sagen, dass "der s/w film" ein eigenes genre ist. auf der dt. wikipediaseite wird fpr die "machart" des films der begriff "gattung" verwendet. manche sehen gattung aber als synonym für genre. ich übrigens auch... wie seht ihr das?

Hier mal eine mögliche Definition: Gattung2: Unter der Kategorie ´Gattung´ werden in der Regel Texte [ich halts mit den poststrukturalisten und verstehe auch Film als "Text"] künstlich zusammengefaßt, die gemeinsame formale, strukturale oder inhaltliche Merkmale aufweisen. 
das genre wird hierbei als "Untergattung" bezeichnet
Die Definition von Filmgenre ist ganz ähnlich.: Filmgenre3: Unter einem Filmgenre wird eine Gruppe von Filmen verstanden, die unter einem spezifischen Aspekt Gemeinsamkeiten aufweisen. Diese Gemeinsamkeiten können insbesondere in einer bestimmten Erzählform oder Grundstimmung, hinsichtlich des Themas der Handlung oder in historischen oder räumlichen Bezügen bestehen.

das genre "Sports" find ich eine gute ergänzung.
was den gangsterfilm angeht... hmmm... schwierig.

könnte man porno nicht als ergänzung zu erotik hinzufügen, so, wie du, trugbild, es bei Krimi/Thriller gemacht hast? weglassen find ich nicht so gut. Erotik und Porno sind ja nicht ein und das selbe.

1 http://www.afi.com/10top10/
2 http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/literaturge/gattungen.htm
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Filmgenre
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